Dr. phil. Véronique Sina | Medienwissenschaftlerin

Seminare

Comics im intermedialen Kontext

Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum

WS 2010/2011

Blockveranstaltung (2st)
!!Max. Teilnehmerzahl: 30!!
(Gegenstandsmodul: Printmedien / Systematisches Modul: Ästhetik & Technik)

Termine:

GA 1/153 – Freitag, 22.10.2010 / 10-12h - Einführungsveranstaltung (!!Anwesenheitspflicht!!)
GA 1/153 – Freitag, 26.11.2010 / 10-18h
GA 1/153 – Samstag, 27.11.2010 / 10-16h
GA 1/153 – Freitag, 17.12.2010 / 10-18h
GA 1/153 – Samstag, 18.12.2010 / 10-16h

„Immer und zu jeder Zeit hat der Comic seine Welten auch anderen Medien zur Verfügung gestellt.“ (Knigge 1996, 316)

Wie das oben aufgeführte Zitat des Comicforschers Andreas C. Knigge deutlicht macht, ist der Comic seit jeher intermediale Verbindungen mit anderen Medien/medialen Formen eingegangen. So verbindet den modernen Comic seit seiner Geburtsstunde im Jahr 1895 u.a. eine langjährige und andauernde Korrelationsgeschichte mit dem Medium Film. Aber auch andere Medien, wie z.B. das Fernsehen, haben sich im Lauf der Zeit immer wieder vom Comic inspirieren lassen. Gleichzeitig wurde der Comic selbst im Lauf seiner Entwicklung sowohl auf der inhaltlichen als auch auf der formal-ästhetischen Ebene regelmäßig von anderen Medien beeinflusst. Im Zeitalter der medialen Konvergenz sowie Remedialisierung sieht sich die Comicforschung zudem mit der Frage konfrontiert, wie der Einsatz digitaler Medien die Form bzw. Ästhetik des Comics verändert und prägt. Ziel des Seminars ist es, den Comic im Hinblick auf seinen intermedialen Kontext – also im Hinblick auf die Frage nach dem Comic in den Medien und den Medien im Comic – zu untersuchen. Aufgrund der Integration von Text und Bild stellt der Comic bereits in seiner grundlegenden Beschaffenheit ein intermediales Phänomen dar. Daher soll nicht nur das intermediale Potential des Comics im Verbund mit anderen Medien, sondern auch der intermediale Charakter des Comics selbst analysiert werden. Schließlich soll ein weiterer Schwerpunkt des Seminars in der medialen Selbstreferentialität des Comics liegen.

Eine Textauswahl wird zur Verfügung gestellt.
Das Seminar ist auf 30 TeilnehmerInnen beschränkt.