Dr. phil. Véronique Sina | Medienwissenschaftlerin

Seminare

Jüdische Identität(en) und populäre Bildmedien

Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft

WS 2020/2021

Online Seminar

Leitung:

Dr. Véronique Sina

Welche Vorstellungen von ‚Jüdischsein‘ werden in unterschiedlichen Medienkonstellationen hergestellt und verhandelt? Als Orte der kulturellen Bedeutungsproduktion haben populäre Medien und ihre Bilder einen entscheidenden Anteil an Vorstellungen von Judentum und ‚Jüdischsein‘. Vor diesem Hintergrund fragt das online Seminar nach verschiedenen medialen Formen der Präsentation und Repräsentation des ‚Jüdischen‘ in Fotografie, Comic, Film und Fernsehen. Ziel des Projekts ist es, das komplexe und problematische Verhältnis zwischen Aufklärung, Sichtbarmachung und Ausstellen – im Sinne eines Othering-Prozesses – kultureller jüdischer Identität(en) in (audio-)visuellen Medien zu thematisieren und die gesellschaftspolitische ‚Macht der Bilder’ mit Blick auf die medial-diskursive Inszenierung und Konstituierung von ‚Jüdischsein‘ aus der interdisziplinären Perspektive der Jewish Visual Culture Studies kritisch zu reflektieren.

Indem ein besonderer Fokus auf das Verhältnis von Gender zu anderen identitätspolitischen Kategorien wie Ethnizität, Klasse, Sexualität oder Körper gelegt wird, soll untersucht werden, mit welchen narrativen und formal-ästhetischen Mitteln, gängige Vorstellungen von Judentum und ‚Jüdischsein‘ in populären Bildmedien (re-)produziert, verstärkt oder unterlaufen und verworfen werden.

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft

WS 2020/2021

Online Seminar

Leitung:

Dr. Véronique Sina

Das Seminar soll Studienanfänger mit den grundlegenden inhaltlichen und formalen Kriterien wissenschaftlicher Arbeit vertraut machen. Im Hinblick auf die Anfertigung eigener Arbeiten geht es zunächst darum, den Umgang mit Fachliteratur zu erlernen. Das strategische Lesen, das Nachvollziehen wissenschaftlicher Argumentationsketten und das effiziente Exzerpieren sind dabei genauso entscheidend wie das korrekte Belegen, Zitieren und Paraphrasieren. Im zweiten Teil des Seminars steht die Konzeption gängiger universitärer Formate (Referate, Hausarbeiten etc.) im Mittelpunkt, wobei von der Themenfindung bis hin zu formalen und sprachlichen Kriterien alle Arbeitsschritte erprobt und diskutiert werden. Neben praktischen Übungen soll dabei auch Raum für eine grundlegende Diskussion über Wissenschaftlichkeit bleiben, basierend auf der Lektüre unterschiedlicher kulturwissenschaftlicher Texte.

Jüdische Identität(en) und populäre Bildmedien

Heinrich Heine Universität Düsseldorf, Institut für Medien- und Kulturwissenschaft

WS 2020/2021

Online Seminar

Leitung:

Dr. Véronique Sina

Welche Vorstellungen von ‚Jüdischsein‘ werden in unterschiedlichen Medienkonstellationen hergestellt und verhandelt? Als Orte der kulturellen Bedeutungsproduktion haben populäre Medien und ihre Bilder einen entscheidenden Anteil an Vorstellungen von Judentum und ‚Jüdischsein‘. Vor diesem Hintergrund fragt das online Seminar nach verschiedenen medialen Formen der Präsentation und Repräsentation des ‚Jüdischen‘ in Fotografie, Comic, Film und Fernsehen. Ziel des Projekts ist es, das komplexe und problematische Verhältnis zwischen Aufklärung, Sichtbarmachung und Ausstellen – im Sinne eines Othering-Prozesses – kultureller jüdischer Identität(en) in (audio-)visuellen Medien zu thematisieren und die gesellschaftspolitische ‚Macht der Bilder’ mit Blick auf die medial-diskursive Inszenierung und Konstituierung von ‚Jüdischsein‘ aus der interdisziplinären Perspektive der Jewish Visual Culture Studies kritisch zu reflektieren.

Indem ein besonderer Fokus auf das Verhältnis von Gender zu anderen identitätspolitischen Kategorien wie Ethnizität, Klasse, Sexualität oder Körper gelegt wird, soll untersucht werden, mit welchen narrativen und formal-ästhetischen Mitteln, gängige Vorstellungen von Judentum und ‚Jüdischsein‘ in populären Bildmedien (re-)produziert, verstärkt oder unterlaufen und verworfen werden.