Dr. phil. Véronique Sina | Medienwissenschaftlerin

Forschungsschwerpunkte und –interessen

Medien- und Kulturtheorie
Medienästhetik
Gender und Queer Theory
Jewish Cultural Studies
Holocaust Studies
Comic-, Intersektionalitäts- und Intermedialitätsforschung
populäre Bildmedien
mediale Inszenierungen kultureller Identitäten
Visual (Culture) Studies
Prozesse der Remedialisierung
medienhistorische und -ästhetische Transformationsprozesse (audio-)visueller Medien

Kurzbio

Véronique Sina ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Filmwissenschaft/Mediendramaturgie am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den medienwissenschaftlichen Instituten der Universität zu Köln, der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Ruhr-Universität Bochum tätig. Zudem war sie Koordinatorin an der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung GeStiK (Gender Studies in Köln). Darüber hinaus hat sie am Institut für Medienwissenschaft der Philipps Universität Marburg, in der Fachgruppe Medienwissenschaft der Universität Bayreuth, am Institut für Medien der Kunstuniversität Linz (Abteilung für Medientheorie) sowie am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich Heine Universität Düsseldorf gelehrt.

An der Ruhr-Universität Bochum hat sie am Institut für Medienwissenschaft mit einer Arbeit zu „Comic – Film – Gender. Zur (Re-)Medialisierung von Geschlecht im Comicfilm“ (transcript 2016) promoviert. Als Postdoc verfolgt sie ein Forschungsprojekt zur diskursiven Konstruktion geschlechtlich codierter kultureller jüdischer Identität(en) in (audio-)visuellen Medien. Sie ist Mitglied im DFG-Forschungsnetzwerk „Gender, Medien und Affekt“ und zudem seit 2020 mit der Siegener Forschungsstelle „Queery/ing popular Culture“ assoziiert sowie assoziiertes Mitglied im Kollegium Jüdische Studien des SELMA STERN ZENTRUM für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Von Oktober 2017 bis September 2019 war sie als Postdoc am DFG-Graduiertenkolleg „Das Dokumentarische. Exzess und Entzug“ assoziiert. Von 2018 bis 2020 war sie zweite Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor). Sie ist Mitbegründerin und seit 2013 Sprecherin der AG Comicforschung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) sowie Mit-Herausgeberin der interdisziplinären Publikationsreihe „COMICSTUDIEN“, die im de Gruyter Verlag erscheint.